Das Kreuz mit dem Kopftuch

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1995 entschied das Bundesverfassungsgericht Schüler müssten Kruzifixe in Schulen nicht dulden und dürften dagegen vorgehen. Die Details seien Ländersache.

2003 entschied der eine Senat des Bundesverfassungsgerichtes, wer als Schüler keine Kruzifixe erdulden muss, soll auch keine Kopftücher ertragen müssen. Man dürfe Kopftücher an Schulen auch verbieten, es sei wiederum Sache der Länder entsprechende Gesetze zu verabschieden.

2015 entscheidet der andere Senat des Bundesverfassungsgerichtes, die mittlerweile verabschiedeten Kopftuch-Gesetze der Länder seien nun doch nicht gültig. Anders als bei christlichen Kreuzen müssten die Schüler islamische Kopftücher sehr wohl ertragen.


Die Begründung, warum man im christlichen Fall so entscheidet und im islamischen Fall so, ist nicht gerade trivial. Selbst deutsche Richter müssen sich da noch mehr verbiegen, als man es sowieso schon von ihnen gewohnt ist.

Die Arbeit der Verfassungsrichter sollte man an dieser Stelle auch einmal würdigen. Die Anzahl der Gesetze und Urteile wächst exponential. Anhand dieses Übermaßes an Juristerei ist es…

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